MINIHOLLE: "Frau Holle für Kinder"

Cornelia Savory-Deermann, Glänzendes Gold und glänzendes Schwarz

Sonnengleiches Haar, blaue Augen wie Himmelslichter, ein strahlendblaues Prachtgewand: so bezaubert uns die Goldmarie durch Schönheit und Grazie. Sie ist fleißig, sanft und häuslich, sie ist eine Freude entzündende, heiter und geborgen stimmende Verkörperung des kulturbestimmten, traditionellen "goldwerten" Frauenbildes.

Die Überraschung dieses Stückes ist die "Pechmarie". Sie ist das ästhetische Gegenstück zur Goldmarie: Haare und Augen dunkelleuchtend wie die Verlockungen der Nacht. In ihrer strahlend-roten Gewandung (ver)führt sie zu allem, was lebendig, spontan und natürlich ist. In ihrer ungebremsten Freude an der Natur um sich und in sich erlebt der Besucher sie als inspirierend und liebenswert.

Die "Pechmarie" wird von Frau Holle gleichermaßen belohnt wie die Goldmarie: mit einer Glanzrobe, die ihr spezifisches Wesen als wertvoll und liebenswert ausdrückt. Statt mit taggleichem Goldglanz beschenkt Frau Holle sie mit nachtgleichem leuchtendem Schwarz, Geheimnis und Versprechen zugleich.

Diese "Pechmarie" ist aus der traditionell-kulturellen Verdammung von Schuld und Sühne befreit. In ihr wird die Polarität von "hell und dunkel", "gut und böse" aufgehoben. Kultur und Kreatürlichkeit werden durch Frau Holle als gleichwertig geehrt - und nicht länger als gegenläufig hingenommen. Dies ist pädagogisch wertvoll, da es toleranzfördernde Akzente setzt. Neben der erzählten Geschichte erzielen die Puppengestalten genau die gleiche Wirkung: ihre individuell betonte Schönheit erreicht die Sinne und Gefühle der großen und kleinen Zuschauer auf direktem Weg. "Blau" ist nicht weniger und nicht mehr wert als "Rot" - und umgekehrt.

Emotional wichtig für diese neue Geschichte der Frau Holle, erweckt das Bühnenbild der "Welt der Holle" Assoziationen zu Sonnenaufgängen oder Sonnenuntergängen, zu Zeiten der Wechsels, der Wandlung und der Transformation. Spielarten von Rot und Violett, in denen Gold blinkt. Auch das Treppentor am Rand des Bühnenbildes, das Tor zwischen der Seelenwelt der Frau Holle und der Welt der Alltagsrealität, weist auf Übergänge und Reifung hin. Sie gelingt in der Anerkennung und Wertschätzung aller unserer Wesensanteile.

Weitere Informationen und Termine finden Sie unter www.nelothies.de

Text: Brüder Grimm und Nelo Thies
Bühnenbild, Figuren und Regieberatung: Udalrike Hamelmann

 

"Frau Holle für Erwachsene"

Wie kommen - irgendwie veränderte - Marienlieder ins Frau Holle Märchen? Was zieht einen attraktiven jungen Mann zu Frau Holle? Darf eine „Pechmarie“ schön sein?

Von „Rauhnächten“ bis „Maria breit' den Mantel aus“ , von langem Grübeln bis befreitem Lachen, von den Brüdern Grimm zu eigenen Ideen: Herausgekommen ist eine ganz neue Frau Holle Geschichte.

Weitere Informationen und Termine finden Sie unter www.nelothies.de

Text: Brüder Grimm und Nelo Thies
Bühnenbild, Figuren und Regieberatung: Udalrike Hamelmann
Musikeinspielung: Eckhard Wiemann
Marienlieder: Bach, Schubert, Kirchenlieder

 

Hijo de la Luna (Der Sohn der Mondin)

Figurentheater von Nelo Thies zu den Puppenspielwochen in Paderborn (7.-22.März 09)
Puppenspiel: Nelo Thies - Figur: Udalrike Hamelmann

"Ich sag's Lissi!"

Figurentheater von Nelo Thies für Kinder von 3-8, mit und ohne Behinderung - für das Netzwerk gegen sexuellen Missbrauch.
Text und Puppenspiel: Nelo Thies - Musik: Eckhard Wiemann - Figuren: Udalrike Hamelmann
Ansprechpartnerin: Astrid Schäfers, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V., Referat Behindertenhilfe, a.schaefers@caritas-paderborn.de

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"Weil's Dich gibt!"

Figurentheater von Nelo Thies für Erwachsene mit geistiger Behinderung - für das Netzwerk gegen sexuellen Missbrauch.
Text und Puppenspiel: Nelo Thies - Musik: Eckhard Wiemann - Figuren: Udalrike Hamelmann
Ansprechpartnerin: Astrid Schäfers, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V., Referat Behindertenhilfe, a.schaefers@caritas-paderborn.de

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Der Froschkönig

oder: "Unkonventionelle Methoden der Partnerfindung"
Eine grün-goldene Geschichte mit tiefsinnigem Witz und viel Musik
Puppenspieler: Nelo Thies und Robert Husemann
Texte: Nelo Thies - Musik: Eckhard Wiemann
Puppen und Bühnenbild: Udalrike Hamelmann

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Nelo Thies, Theater.Texte.Takte: www.nelothies.de